Denkmal

Schinkel-Denkmal seit 10 Jahren wieder im vollem Glanz

Sanierung dank Unterstützung der Bürger

Das Schinkel-Denkmal befindet sich auf dem Kirchplatz, dem Platz, auf dem das Elternhaus des Baumeisters vor dem großen Stadtbrand 1787 gestanden haben muss.

Am 28. Oktober 1883 wurde auf dem Platz hinter der Pfarrkirche (heute Kirchplatz) ein von dem Berliner Bildhauer Max Wiese geschaffenes Standbild Schinkels errichtet. Den Anstoß dafür hatte 1865 der Berliner Architekten- und Ingenieurverein gegeben. Im selben Jahr wurde in Neuruppin das städtische Schinkel-Komitee gegründet. An Schinkels 100. Geburtstag am 13. März 1881 wurde der Grundstein für das Denkmal gelegt.

Die Bronzestatue zeigt den Baumeister mit einer Zeichnung des Berliner Schauspielhauses in der Hand.
Die Mauereinfassung der Denkmalsanlage stammt von dem Berliner Architekten Paul Graef.

1939 wurde die Statue auf den Schulplatz umgesetzt, erst 1959 kehrte sie zurück an ihren Ursprungsort. Die Mauereinfassung jedoch wurde zerstört.

Mit Hilfe von Spendengeldern, die die Schinkel-Gesellschaft und der Neuruppiner Lions-Club gesammelt hatten, und Mitteln der Städtebauförderung konnte das komplette Denkmal am 28. Oktober 2003 nach umfassender Rekonstruierung wieder eingeweiht werden.
Die Steinquader mit Informationen zu Karl Friedrich Schinkel und der Geschichte des Denkmals ergänzen seit Oktober 2005 die Anlage.

Am 9. Oktober jeden Jahres findet traditionell, in Erinnerung an den Todestag 1841 Schinkels, eine Gedenkfeier am Denkmal statt.