Kulturkirche

Kultur- und Kongresszentrum Pfarrkirche Neuruppin

Das Foto zeigt die Pfarrkirche St. Marien.
1806 wurde die Pfarrkirche St. Marien geweiht und damit der Wiederaufbau Neuruppins nach dem Brand von 1787abgeschlossen.

„Kein Genuss ist vorübergehend; denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend.“ Johann Wolfgang Goethe

Bleibende Eindrücke garantieren wir Ihnen bei Veranstaltungen in der Neuruppiner Pfarrkirche, einer 200 Jahre alten Quersaalkirche im Herzen der Stadt.

Erleben und veranstalten Sie in der Pfarrkirche
- Konferenzen/Tagungen für bis zu 600 Personen,
- Konzerte mit bis zu 800 Besuchern,
- Bankette oder Firmenveranstaltungen als Stehbankett mit
  bis zu 600 Gästen oder Galabankett mit bis zu 250 Gästen,
- Ausstellungen und Präsentationen auf einer
  Veranstaltungsfläche von 900 Quadratmetern.

Das Foto von der 1. Empore zeigt das Innere der Pfarrkirche
Den stilvollen Rahmen für Veranstaltungen aller Art garantiert Ihnen die Pfarrkirche.

Die Pfarrkirche verfügt über alle Elemente, die ein modernes Veranstaltunsgzentrum benötigt, zum Beispiel eine versenkbare Bühne, professionelle Veranstaltungstechnik und eine Garderobe.

Lassen Sie uns Ihre nächste Veranstaltung in einem außergewöhnlichen Ambiente in Szene setzen. Unsere Experten erstellen Ihnen gern ein speziell auf Ihre Vorstellungen abgestimtes Angebot. Bei der Gestaltung des Rahmenprogramms für die Veranstaltung unterstützen wir Sie gern!

Das neue Seehotel Fontane mit 139 Zimmern steht Ihnen für Ihre Veranstaltung als exzellentes Vier-Sterne-Hotel am Ruppiner See in direkter Nähe zur Verfügung!

Kontakt

Veranstaltungsort:
Kulturkirche Neuruppin
Virchowstraße 41
16816 Neuruppin

Informationen und Postanschrift:
Fontanestadt Neuruppin
Kulturhaus "Stadtgarten Neuruppin"
Sachgebiet Kultur und Sport
Karl-Marx-Str. 103
16816 Neuruppin

Herrn Andreas Vockrodt
Sachgebiet Kultur und Sport
Tel.: 03391-2687
Fax: 03391-39 72 19
Internet: www.kulturkirche-neuruppin.de
E-Mail: info(at)kulturkirche-neuruppin.de

"Ausstellungsraum" Kulturkirche

Im Turm der Pfarrkirche gibt es eine Dauerausstellung über die "Geschichte des Stadtbrandes" und den Wiederaufbau der Stadt. Zur Ausstellung gehört eine Hörstation mit einer Erzählung zum Geschehen der damaligen Zeit.

Ein wichtiger Einschnitt in die Entwicklung der Stadt war der Flächenbrand vom Sonntag, den 26. August 1787. Das Feuer brach in einer mit Getreide gefüllten Scheune am Berliner Tor am Nachmittag aus und breitete sich rasch aus. Nur zwei schmale Bereiche am Ost- und Westrand der Stadt blieben erhalten. Insgesamt 401 bürgerliche Häuser, 159 Neben- und Hintergebäude, 228 Ställe und 38 Scheunen, die Pfarrkirche St. Marien, das Rathaus, die reformierte Kirche und das Prinzliche Palais wurden zerstört. Menschenleben waren nicht zu beklagen.

Der Sachschaden wurde mit fast 600.000 Talern beziffert. Von der Feuerkasse wurden ca. 220.000 Taler ersetzt, eine spezielle Kirchenkollekte erbrachte 60.000 Taler, die preußische Regierung stellte 130.000 Taler Retablissementsgelder für den Wiederaufbau der Stadt bereit. Insgesamt wandte der Staat in den folgenden Jahren über eine Million Taler auf. Der bereits seit 1783 in der Stadt tätige Stadtbaudirektor Bernhard Mattias Brasch setzte die Vorgaben der Retablissementskommission um und beaufsichtigte den Wiederaufbau der Stadt.

Dieser erfolgte von 1788 bis 1803 und wurde nach einem einheitlich geplanten Grundriss durchgesetzt. Braschs Plan sah die Erweiterung der Stadt von 46 auf knapp 61 Hektar bei Beseitigung der Wälle zwischen Tempelgarten und See vor. Die beiden eng zusammenliegenden Nord-Süd-Straßen wurden zu einer Achse, der heutigen Karl-Marx-Straße, vereinigt. Es entstand ein rechtwinkliges Netz von Straßen mit durchgängig zweigeschossigen Traufenhäusern. Lange breite Straßen, unterbrochen durch stattliche Plätze, und Häuser im frühklassizistischen Stil prägen seit jener Zeit das Stadtbild. Diese städtebaulichen Reformprinzipien sind noch heute gut erkennbar. So entstand mit dem Wiederaufbau eine in dieser Originalität einzigartige klassizistische Stadtanlage.

Sie gilt auch heute noch als Musterbeispiel frühklassizistischer Städtebaukunst. Abgeschlossen war der Wiederaufbau bereits im Jahr 1803. Lediglich die Fertigstellung der Pfarrkirche St. Marien (erbaut 1801–1806 unter der Mitwirkung von Carl Ludwig Engel) zog sich aufgrund von statischen Problemen bis zum Jahr 1806 hin.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag von 10:00 - 16:00
Sonntags und Montags geschlossen

Eintritt:
2,- € normal
1,- € ermäßigt

Website:
www.kulturkirche-neuruppin.de

 
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