Preise

Würdigung besonderer Leistungen im Sinne Karl Friedrich Schinkels


„Unter allen bedeutenden Männern, die Ruppin, Stadt wie Grafschaft, hervorgebracht, ist Karl Friedrich Schinkel der bedeutendste.“ Theodor Fontane

Die Fontanestadt Neuruppin setzt sich dauerhaft dafür ein, in der Geburtsstadt des bedeutendsten deutschen Architekten des 19. Jahrhunderts das Andenken umfassend zu bewahren und zu ehren. Schinkels künstlerisch-architektonisches Schaffen prägte und prägt nachhaltig die Tätigkeit vieler Architekturgenerationen in Deutschland, Europa und der Welt bis in unsere Tage. Daraus leitet sich die Verantwortung für die Pflege und Erhaltung des Œuvres Schinkels an allen Lebens- und Wirkungsstätten ab.

Aus diesem Grund vergibt seine Geburtsstadt seit 2006 den "Schinkel-Preis der Fontanestadt Neuruppin". Er ist mit 5.000 Euro dotiert und wird im Turnus von fünf Jahren durch den Bürgermeister verliehen; dazu tritt eine durch die Stadtverordnetenversammlung besetzte unabhängige Jury zusammen.

Richtlinie: Schinkel-Preis der Fontanestadt Neuruppin

Jury: Jurymitglieder für den Schinkel-Preis 2016

Programm 13. März 2016, ab 11 Uhr: Einladung und Programm (PDF-Format, download ~3,3 MB)

Presseinformationen: Pressematerial (Word-Format, download ~513 KB)

Schinkel-Preis der Fontanestadt Neuruppin:

2016
- Prof. Dr. Heinrich Schulze Altcappenberg

Direktor des Kupferstichkabinetts, Staatliche Museen zu Berlin; für die Ausstellung "Karl Friedrich Schinkel. Geschichte & Poesie" (2012 / 2013) und das begleitende Forschungsprojekt "Das Erbe Schinkels" (2009 - 2012)

2011
- Prof. Dr. Goerd Peschken; für seine kunsthistorische und baupraktische Auseinandersetzung mit dem Wirken Schinkels als Architekt und dessen Vermittlung an Studenten.

2006
- Dr. Eva und Prof. Dr. Helmut Börsch-Supan; für das wissenschaftliche Gesamtwerk und hervorragende Verdienste um das Werk und die Person Karl Friedrich Schinkels.

Schinkel-Preisträger 2016: Prof. Dr. Heinrich Schulze Altcappenberg (c) Kupferstichkabinett - Staatliche Museen zu Berlin

Schinkel-Preis der Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft e.V.:

Seit 1996 vergibt die Schinkel-Gesellschaft einen mit 1.000 € dotierten Preis. Hier besteht die Jury aus dem Vorstand der Schinkel-Gesellschaft und dem Beirat.

2015
- Rainer Haubrich; Journalist und Architekturkritiker

2014
- Bärbel Kannenberg; Architektin (Wittstock) für ihr ausserordentliches Engagement zur Rettung und denkmalgemäßen Rekonstruktion der Schinkelkirche Glienicke bei Wittstock.

2013
- Arne Krohn; Baudezernent und stellvertretender Bürgermeister der Fontanestadt Neuruppin
- Günter Weber; langjähriges Vorstandsmitglied der Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft e.V.

2012
- Thomas Rheinländer; Architekt

2010
- Frank Augustin (Förderverein Bärwinkel); Architekt
- Mario Alexander Zadow (Schinkel-Ehrenpreis); für sein Lebenswerk als Schinkelforscher und Buchautor

2005
- Tempelgarten e. V.; Engagement zur Instandsetzung des Tempelgartens
- Kollegium der Universität Greifswald und Vineta - Museum Bart; Initiatoren der Wanderausstellung "Schinkel und seine Schüler auf den Spuren großer Architekten in Mecklenburg und Pommern"

2004
- Manfred Neumann; Sanierung des Gebäudekomplexes Neumühle und Handwerksmuseum
- Förderverein Schinkel-Kirche Neuhardenberg; Anerkennung der Vereinsarbeiten zum Erhalt der Kirche als Begegnungsstätte

2003
- Helmut Franke; Restaurator der Schinkel-Figur der Denkmalsanlage
- Neuruppin Projekt GmbH
- Ruppiner Bauhof GmbH; Planung & Rekonstruktion der Denkmalsanlage

2002
- Architekturbüro "UNS HÜSING"; Preisvergabe für Engagement im Bereich der denkmalgerechten Sanierung und des das Stadtbild berücksichtigenden Neubaus

2001
- Ulrich Kriele; Maler & Regionalhistoriker

2000
- Mario Alexander Zadow; Autor, anerkannter Kenner Karl Friedrich Schinkels, zahlreiche Veröffentlichungen zu Schinkel

1999
- Dr. Dr. Oskar Matzel und Wolfgang Wittrock; Umbau und Wiederbelebung des Scharun-Hauses in Zermützel

1998
- Kreissparkasse Ostprignitz-Ruppin; Sanierung und Neubau des Hauptsitzes der Sparkasse OPR, Preis für die gelungene Symbiose von Alt und Neu

1997
- Joachim Hochsieder; Restaurator, ausgezeichnet für seine denkmalpflegerischen Arbeiten in Neuruppin und Umgebung

1996
- Johanna Steneken-Wagenfeld; Neugestaltung der Märkischen Höfe Netzeband
- Gabriele Lettow; Besitzerin des Hotel & Restaurant Altes Siechenhospital und Up Hus, Preisverleihung für die Sanierung des mittelalterlichen Häuserkomplexe