Predigerwitwenhaus

Heimat für die Familien verstorbener Geistlicher

In der Fischbänkenstraße 8 befindet sich das Haus, in welchem die Frauen und Kinder verstorbener Geistlicher in Neuruppin eine neue Heimstatt fanden. Die Familien der Priester waren oft durch deren Tod aller weiteren Lebensgrundlagen beraubt. Im Predigerwitwenhaus konnten sie kostenfrei wohnen. Mitte des 19. Jahrhunderts lebten auch Emilie und Elise Fontane, Mutter und Schwester des bekanten Romanciers Theodor Fontane, einige Zeit im Predigerwitwenhaus, da sich Emilie Fontane von ihrem Mann Louis Henry getrennt hatte.

Das um 1735 erbaute Fachwerkhaus wurde liebevoll saniert. Heute befindet sich hier nicht nur der Sitz der Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft, das Haus beherbergt sowohl Wohnungen als auch Geschäftsräume.

Ort: Fischbänkenstraße 8.

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