Preise

Würdigung besonderer Leistungen auf dem Gebiet des Bauschaffens

Schinkel-Preise

Die Fontanestadt Neuruppin setzt sich dauerhaft dafür ein, in der Geburtsstadt des bedeutendsten deutschen Architekten des 19. Jahrhunderts das Andenken umfassend zu bewahren und zu ehren. Schinkels künstlerisch-architektonisches Schaffen prägte und prägt nachhaltig die Tätigkeit vieler Architekturgenerationen in Deutschland, Europa und der Welt bis in unsere Tage. Daraus leitet sich die Verantwortung für die Pflege und Erhaltung der Hinterlassenschaft Schinkels an allen Lebens- und Wirkungsstätten ab.

Aus diesem Grund vergab die Fontanestadt Neuruppin 2006 zum ersten Mal einen großen Schinkel-Preis. Er ist mit 5.000 Euro dotiert und wird im Turnus von fünf Jahren durch die Stadt verliehen; dazu tritt eine durch die Stadtverordnetenversammlung besetzte unabhängige Jury zusammen. Die Schinkel-Gesellschaft wird zudem zwischen zwei Schinkel-Preisen, erstmals 2008/2009, einen Förderpeis vergeben.

Seit 1996 vergibt die Schinkel-Gesellschaft ebenfalls einen undotierten Preis für hervorragende Denkmalsarbeit oder Architekturleistungen. Hier besteht die Jury aus dem Vorstand der Schinkel-Gesellschaft und dem Beirat.

Bisherige Preisträger:

Schinkel-Preis der Fontanestadt Neuruppin

2006

- Dr. Eva und Prof. Dr. Helmut Börsch-Supan
          Für das wissenschaftliche Gesamtwerk und hervorragende Verdienste um das Werk und die
          Person Karl Friedrich Schinkels.

2011
- Prof. Dr. Goerd Peschken
           Für seine kunsthistorische und baupraktische Auseinandersetzung mit dem Wirken Schinkels als Architekt und dessen
            Vermittlung an Studenten.

Schinkelpreisträger 2011 Herr Prof. Dr. Goerd Peschken (Bild links) und Schinkelpreisträger 2006 Herr Prof. Dr. Helmut Börsch-Supan (Bild Rechts) als Laudator bei der Preisverleihung 2011

Schinkel-Förderpreis und Schinkel-Preis für hervorragende Denkmalpflege und Architekturleistungen

1996

- Johanna Steneken-Wagenfeld
          Neugestaltung der Märkischen Höfe Netzeband
- Gabriele Lettow
          Besitzerin des Hotel & Restaurant Altes Siechenhospital und Up Hus, Preisverleihung für die Sanierung des
          mittelalterlichen Häuserkomplexes

1997
- Joachim Hochsieder
          Restaurator, ausgezeichnet für seine denkmalpflegerischen Arbeiten in Neuruppin und Umgebung

1998
- Kreissparkasse Ostprignitz-Ruppin
          Sanierung und Neubau des Hauptsitzes der Sparkasse OPR, Preis für die gelungene Symbiose von Alt und Neu

1999
- Dr. Dr. Oskar Matzel
- Wolfgang Wittrock
          Umbau und Wiederbelebung des Scharun-Hauses in Zermützel

2000
- Mario Alexander Zadow
          Autor, anerkannter Kenner Karl Friedrich Schinkels, zahlreiche Veröffentlichungen zu Schinkel

2001

- Ulrich Kriele
          Maler & Regionalhistoriker

2002
- Architekturbüro "UNS HÜSING"
          Preisvergabe für Engagement im Bereich der denkmalgerechten Sanierung und des das Stadtbild
           berücksichtigenden Neubaus

2003
- Helmut Franke
          Restaurator der Schinkel-Figur der Denkmalsanlage
- Neuruppin Projekt GmbH
- Ruppiner Bauhof GmbH
          Planung & Rekonstruktion der Denkmalsanlage

2004
- Manfred Neumann
          Sanierung des Gebäudekomplexes Neumühle und Handwerksmuseum
- Förderverein Schinkel-Kirche Neuhardenberg
          Anerkennung der Vereinsarbeiten zum Erhalt der Kirche als Begegnungsstätte

2005
- Tempelgarten e. V.
          Engagement zur Instandsetzung des Tempelgartens
- Kollegium der Universität Greifswald und Vineta - Museum Bart
          Initiatoren der Wanderausstellung "Schinkel und seine Schüler auf den Spuren großer Architekten
          in Mecklenburg und Pommern"

2010
- Frank Augustin (Förderverein Bärwinkel)
          Architekt

Schinkelehrenpreis


- Mario Alexander Zadow
          Für sein Lebenswerk als Schinkelforscher und Buchautor