Das Denkmal Karl Friedrich Schinkels, des berühmten Baumeisters des Klassizismus

- Das Schinkel-Denkmal erstrahlt seit 2003 wieder im neuen alten Glanz.
Mit dem von Max Wiese geschaffenen Denkmal ehrte Neuruppin den Maler und Baumeister Karl Friedrich Schinkel (13.03.1781 – 9.10.1841), der u.a. in Berlin Meisterwerke klassizistischer Architektur wie das Schauspielhaus (Konzerthaus am Gendarmenmarkt), das Alte Museum sowie die Neue Wache hinterließ.
Schinkel wurde in Neuruppin geboren und verbrachte seine ersten dreizehn Lebensjahre hier. Auch in Neuruppin und Umgebung finden sich zahlreiche Spuren seines späteren Schaffens (Entwurf Denkmalgestaltung Friedrich Wilhelm II. auf dem Neuruppiner Schulplatz, Neugestaltung des Areals um die Klosterkirche und Rekonstruktion, u.a. Fensterrose über dem Eingang, schuf Vorbild für klassizistische Dorfkirche in Wuthenow).
Das Schinkel-Denkmal hat seit seiner Enthüllung 1883 auf dem Neuruppiner Kirchplatz eine wechselvolle Geschichte erfahren. Die ursprüngliche, gemauerte Einfassung wurde verändert, Sockel und Figur schließlich 1938/39 auf den Schulplatz umgesetzt. Die Steine der verbliebenen Einfassung dienten nach dem Krieg als Baumaterial. Schließlich kehrte das Standbild 1959 an seinen alten Standort auf dem Kirchplatz zurück.
Durch Spenden von Bürgern konnte das Denkmal saniert und 2003 wieder eingeweiht werden.
Ort: Kirchplatz hinter der
Pfarrkirche



