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11.05.2017 - Kulturstaatssekretärin Dr. Ulrike Gutheil in Neuruppin


Kulturstaatssekretärin Dr. Gutheil, Jugendkunstschulleiterin Meichsner und Bürgermeister Golde (v.r.n.l.) bei der Übergabe des Anerkennungsbescheides

Auf Einladung von Bürgermeister Jens-Peter Golde war am 11. Mai 2017 Frau Dr. Ulrike Gutheil, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, in der Fontanestadt zu Gast um sich im Gespräch mit dem Bürgermeister und Mario Zetzsche, Projektleiter fontane.200, über die Planungen für das Fontane-Jubiläumsjahr 2019 (fontane.200) zu informieren. Nach einem Stadtrundgang führte Museumsleiterin Maja Peers-Oeljeschläger durch ihr Haus, bevor es ein ausführliches Arbeitsgespräch zum Thema „fontane.200“ gab.

 

Die Staatssekretärin nutzte die Gelegenheit, um der Jugendkunstschule Neuruppin im Alten Gymnasium den Anerkennungsbescheid „Anerkannte Kunstschule im Land Brandenburg“ zu übergeben. Bürgermeister Golde und Monika Meichsner, langjährige Leiterin der Jugendkunstschule, nahmen den Bescheid stolz entgegen. Im Jahr 2014 hatte die Schule bereits das Prädikat mit der Einschränkung „Vorläufig anerkannte Kunstschule im Land Brandenburg“ erhalten.

 

„Kulturelle Bildung ist ein Schwerpunkt der Kulturpolitik in Brandenburg – und die Kunstschulen gehören dabei zu den wichtigsten Akteuren. Die Jugendkunstschule in Neuruppin bietet seit mehr als 20 Jahren Kurse in den Sparten Theater, Kabarett, Tanz, Keyboard, Gitarre und Bildende Kunst an. Sie unterrichtet mehr als 300 Kinder und Ju-gendliche und kooperiert dabei mit Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen – damit erfüllt sie unsere Qualitätskriterien in vorbildlicher Weise“, so Gutheil.

 

Mit der Neufassung des Musik- und Kunstschulgesetzes im Januar 2014 wurden die Qualitätsstandards für die Musikschulen neu gefasst. Hinzu kam die Festschreibung von Qualitätskriterien für Kunstschulen und Kunstbereiche an Musikschulen. Anerkannte Musik- und Kunstschulen müssen unter anderem einen kontinuierlichen und pädagogisch planmäßigen Unterricht sowie eine spezielle Talentförderung nachweisen. Das Gesetz benennt die Mindestanzahl an Wochenstunden und legt die Fachbereiche fest, in denen ein Unterrichtsnachweis erforderlich ist. Das Gesetz stellt außerdem hohe Anforderungen an die Qualifikation der jeweiligen Musik- und Kunstschulleitungen sowie der Lehrkräfte, die mehrheitlich über einen Hochschulabschluss verfügen und sich regelmäßig fortbilden müssen. Im Rahmen des Anerkennungsverfahrens werden auch die Kooperationen der Musik- und Kunstschulen mit weiteren Kultur-, Bildungs- und Jugendhilfeeinrichtungen sowie die Angebote für Menschen mit Behinderungen geprüft.