Reden und Grußworte des Bürgermeisters
Eröffnung der ersten Fontane-Festspiele (20.05.2010)
„Idealzustände können nicht länger dauern als 3 mal 24 Stunden.“ Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich hoffe, dass sich Theodor Fontane mit seiner Vorhersage irrt, vor allem, was das Wetter betrifft während dieser ersten Fontane-Festspiele.
Rede zum Festakt "20 Jahre Partnerschaft mit Bad Kreuznach" (29.04.2010)
Трудности подстерегают тех, кто не реагирует на жизнь: Schwierigkeiten lauern auf den, der nicht auf das Leben reagiert. Weltweit bekannt wurde dieser Satz von Michail Gorbatschow 1989 beim 40. Jahrestag der DDR durch eine freizügige Übersetzung seines Pressesprechers Gerassimow: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“
Unternehmertreffen "Starke Standorte" im Temnitzpark (17.03.2010)
Die Fontanestadt Neuruppin hat so viele Facetten, dass man sich gar nicht so recht darauf festlegen kann und will, ob wir eine Beamtenstadt, eine Tourismus- und Kulturstadt, eine Dienstleistungsstadt oder gar ein industrielles Zentrum sind.
Eröffnung der Brandenburgischen Frauenwoche (04.03.2010)
Statistisch sind Frauen in unserer Gesellschaft mit 51 Prozent in der Mehrheit. Das heißt aber noch lange nicht, dass Frauen den Männern auch wirklich gleichgestellt sind. Vielmehr zeigen Zahlen der EU-Kommission, dass Frauen in Deutschland wesentlich schlechtere Löhne beziehen, als Männer.
Grußwort zum Ratgeber Familienfreundliche Kommune (02.03.2010)
In einer friedlichen Familie kommt das Glück von selber , heißt es in einem chinesischen Sprichwort, und ich möchte hinzufügen: Unsere Gesellschaft hat erheblichen Anteil am Frieden in den Familien. Denn der Druck, der von außen auf Familien wirkt, wird auch in Zukunft weiter steigen.
20 Jahre Städtpartnerschaft mit Bad Kreuznach (28.01.2010)
Wir werden wohl nicht erfahren, warum die DDR-Führung 1988 Neuruppin als Partnerstadt für Bad Kreuznach vorgeschlagen hat. Vielleicht, weil sich einige Politgrößen in Ost-Berlin gern an ihre Jagdreviere im Neuruppiner Stadtforst oder an die regelmäßigen Besuche im SED-Erholungsheim am Ruppiner See erinnerten? Es bleibt Spekulation.
Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus (27.01.2010)
Am 27. März ist wieder eine Nazi-Demo in unserer Fontanestadt angemeldet. Die Nazis wollen uns testen. Sie wollen testen, ob wir auf Dauer müde werden, unsere Demokratie zu verteidigen. Die Rechtsradikalen haben es seit dem 1. September 2007 nicht geschafft und werden es auch in Zukunft nicht schaffen, uns müde zu machen, weil wir heute, morgen und übermorgen auf die Straße gehen.
Zum 80. Geburtstag von Eva Strittmatter (13.01.2010)
"Poesie des Alltags" ist ihre Lyrik genannt worden. Ihre Gedichte treffen den Alltag von Millionen Menschen und erheben diesen, spüren Augenblicke im Alltäglichen als unverwechselbares Leben auf.
Zur Ausstellungseröffnung im Museum Neuruppin (29.11.2009)
Die Neuruppiner Bilderbogen sind das zentrale Thema dieser vorweihnachtlichen Sonderausstellung im Museum Neuruppin. Eine ganze Reihe selten ausgestellter Motive sind zum Thema „Das brachte einst der Weihnachtsmann“ zu sehen und parallel dazu hat unser Museum eine besondere Auswahl von Spielzeug aus den früheren Jahrzehnten zusammengestellt.
Grußwort zum Martinimarkt (09.10.2009)
Seit 354 Jahren feiern die Neuruppiner ihren Martinimarkt – bei so viel Erfahrung ist es kein Wunder, dass das Fest zum größten Herbstjahrmarkt in Brandenburg aufgestiegen ist. Wenn am Freitag Punkt 18 Uhr die Lichter zwischen Schulplatz und Paradeplatz aufleuchten, setzt sich auch das mit 58 Metern höchste Riesenrad der Martinimarkt-Geschichte in Schwung.
Zur Eröffnung der Interkulturellen Woche (30.09.09)
„Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man“, hat Franz Kafka in einem Stück deutscher
Weltliteratur geschrieben, im Prozess. Kafka wäre aber nicht Kafka, wenn er mit diesem Bild meinte, der Mensch an der Tür müsse sich bloß etwas mehr anstrengen, um die Türklinke zu drücken. Vielmehr ist bei Kafka unklar, was sich hinter der Tür befindet!
Grußwort zum 1. Zukunftstag der Firmen Opitz (11.09.09)
Die Firmen Opitz Holzbau und Opitz Solar gehören in diesem Jahr zu den 100 innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstandes. Hoch moderne Maschinenparks und eine Pionier-Rolle im ökologischen Bauen gehören zu den Leitbildern des Unternehmens.
Vollständiges Grußwort als PDF-Datei
Grußwort beim Sommerfest der Ruppiner Wirtschaft (04.09.09)
„Je höher wir uns erheben, um so kleiner erscheinen wir denen, welche nicht fliegen können“, hat Friedrich Nietzsche einmal gesagt. Bodenhaftung ist der Schlüssel zum Erfolg, wenn Menschen miteinander arbeiten und etwas schaffen wollen. Partner müssen sich auf Augenhöhe begegnen.
Grußwort zum 200-jährigen Stadtrecht Alt Ruppins (10.07.2009)
Alt Ruppin ist die Wiege der Ruppiner Schweiz und zugleich Kinderstube der Fontanestadt. Auch eine rasantere Entwicklung Neuruppins seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert und sogar der Gebietsänderungsvertrag von 1993 können daran nichts ändern.
Zum Auftakt der 16. Brandenburgischen Seniorenwoche (14.06.2009)
„Als ich vierzehn war, war mein Vater so unwissend. Ich konnte den alten Mann kaum in meiner Nähe ertragen. Aber mit einundzwanzig war ich verblüfft, wie viel er in sieben Jahren dazugelernt hatte!“ Mit viel Selbstironie hat Mark Twain es auf den Punkt gebracht: An Lebenswirklichkeit und Erfahrung sind wir den älteren Menschen im Grunde hoffnungslos unterlegen.
Zum Neuruppiner Kultursommer 2009 (05.06.2009)
Der Kultursommer 2009 setzt den 2008 angeschlagenen Vierklang noch harmonischer fort: Qualität ist das erste Ziel, doch zweitens darf Kultur nicht nur den Eingeweihten dienen. Drittens engagiert sich die Stadtverwaltung stärker als zuvor, und dies auch finanziell. Denn in wirtschaftlich schwierigen Zeiten darf sich die Öffentliche Hand nicht aus der Kultur zurückziehen.
Grußwort zum Tag der Befreiung (08.05.2009)
Auch 20 Jahre nach dem Mauerfall sollten wir intensiv darüber nachdenken, wie die unterschiedlichen politischen Systeme in Deutschland mit den Opfern der beiden Weltkriege umgegangen sind. Die Nazis haben im Arisierungswahn nicht einmal Halt vor den letzten Ruhestätten gemacht.
Zur Jahresversammlung der Verbände Druck und Medien (24.04.2009)
Die Fontanestadt Neuruppin ist sicherlich nicht der mediale Nabel der Welt. Aber die Neuruppiner können für eine Stadt mit 32.000 Einwohnern auf eine reichhaltige publizistische Geschichte zurückblicken: Unser Sohn Theodor Fontane zählt zu den ersten Korrespondenten, die den Journalismus über Ländergrenzen hinweg im europäischen Format gelebt haben.
Zur 19. Brandenburgischen Frauenwoche (04.03.2009)
Statistisch sind Frauen in unserer Gesellschaft mit 51 Prozent in der Mehrheit. Das heißt aber noch lange nicht, dass Frauen den Männern auch wirklich gleichgestellt sind. Vielmehr zeigen die jüngsten Zahlen der EU-Kommission, dass Frauen in Deutschland wesentlich schlechtere Löhne beziehen, als Männer.
Grußwort zum zweiten Stadtforum (21.01.2009)
Sofern man es nicht übertreibt, ist es gut sich mit anderen zu vergleichen. Bei meiner Recherche über die Programme anderer Stadtforen bin ich unter anderem auf die Ergebnisse in Leipzig, Chemnitz und Potsdam gestoßen. Auf den Internet-Seiten in Koblenz bin ich nachdenklich geworden:
Rede zum Neujahrsempfang der Fontanestadt (16.01.2009)
Das Jahr 2009 wird ein Jahr voller Herausforderungen. Das gilt nicht nur international und auf Bundesebene, sondern auch für die Kommunen und damit für Neuruppin. Die Finanzkrise, der demographische Wandel – hieraus resultierend der Fachkräftemangel – und die schnelle wirtschaftliche Entwicklung Chinas sind die Indikatoren der Rezession, die wir alle schon spüren können.
Weihnachtsgruß 2008 (22.12.2008)
2008 ist in jeder Hinsicht ein Jahr des Umbruchs gewesen. Das gilt nicht nur für die große Weltpolitik und die internationale Bankenkrise, sondern auch für vieles in Neuruppin. 2009 wird ein Jahr sein, in dem Neuruppin vor wichtigen Aufgaben steht:
Zum 15-jährigen Bestehen des WochenSpiegels (27.08.08)
Anzeigenblätter wie der WochenSpiegel gewinnen seit Jahren eine immer stärkere Bedeutung. Anders als die klassische Tageszeitung finanzieren sie sich ausschließlich aus Inseraten und sind für den Leser daher kostenlos. Inzwischen erreicht der WochenSpiegel aus neun Redaktionen in ganz Brandenburg rund 340.000 Haushalte.
50 Jahre kommunale Wohnungswirtschaft (22.08.08)
50 Jahre kommnunale Wohnungswirtschaft sind ein bedeutendes Stück Sozialpolitik. Wenn eine Stadt eine große, intakte Wohnungsbaugesellschaft wie die NWG besitzt, kann sie einen gesunden Einfluss auf die Mieten ausüben.
Zur Schließung des Kreiswehrersatzamtes (20.08.08)
Am 1. August 1990 war es der damalige Verteidigungsminister Volker Rühe, der eine Ära beendete, als er sich vom letzten sowjetischen Kommandanten Neuruppins den Flugplatz übergeben ließ. Damit war die 303-jährige Geschichte der Garnisonsstadt Neuruppin unwiderruflich beendet. Viele Gewerbe, besonders die Gastronomie, haben immer sehr gut mit und vom Militär gelebt.
Zum 18. Treffen des Heimatkreises Züllichau/Schwiebus (27.07.08)
Zum 18. Mal trifft sich Ihr Heimatkreis hier im Seehotel Gildenhall am schönen Ruppiner See. Als Bürgermeister von Neuruppin freut es mich ganz besonders, dass Sie die Heimatstadt von Theodor Fontane und Karl-Friedrich Schinkel zum wiederholten Male für Ihr Treffen ausgewählt haben.
Zur Ausstellungseröffnung "Auf Fontanes Spuren" (20.07.08)
Herzlich willkommen zur neuen Ausstellung „Auf Fontanes Spuren – Theodor Fontane und der Tourismus“, die im Rahmen der Reihe Kulturland Brandenburg 2008 im Museum Neuruppin gezeigt wird. Aber nicht nur in Neuruppin – und darauf bin ich ganz besonders stolz.
Zur neuen Ausgabe "Wegzeichen" des Ruppiner Hospizes (18.07.2008)
Sollte es nicht auch drüben einen Tod geben, dessen Resultat irdische Geburt wäre?“ Diese rhetorische Frage des deutschen Dichters Novalis formuliert ein Grundverständnis, das unserer Gesellschaft abhanden zu kommen droht: der hoffnungsvolle und lebendige Umgang mit dem Sterben.
Zum 2. Symposium: Neues Denken in der Medizin (17.05.08)
Als Bürgermeister der Fontanestadt freue ich mich ganz besonders, dass ganz im Sinne Shakespeares hier im 2. Symposium „Neues Denken in der Medizin“ sehr wichtige Kräfte unserer Gesellschaft zusammengekommen sind und dennoch keiner behauptet, er kenne die Wahrheit ganz genau.
Grußwort zur RBB-Ausstellung "Stadt, Land, Stadt" (04.05.2008)
Als Bürgermeister von Neuruppin freut es mich ganz außerordentlich, dass der RBB die Fontanestadt ausgewählt hat, um seine Kunstsammlung zum ersten Mal in Brandenburg zu präsentieren. Dafür möchte ich Ihnen, verehrte Frau Reim, meinen herzlichen Dank aussprechen.
Grußwort zum ersten Neuruppiner Stadtforum (29.04.08)
Ich freue mich, dass ich Sie heute zu unserem Stadtforum „Strategie 2020“ begrüßen darf. Wir wollen Sie heute nicht nur über die Zukunft von Neuruppin informieren, sondern Ihnen auch die Möglichkeit geben, diese Zukunft aktiv mitzugestalten. Der größte Spagat ist immer der zwischen dem Allgemeinwohl, also dem gesellschaftlichen Interesse und dem individuellen Interesse bzw. den individuellen Problemen des einzelnen Bürgers.
Rede zum Neujahrsempfang der Fontanestadt Neuruppin (18.01.2008)
Es ist mir angesichts der Turbulenzen des Jahres 2007 diesmal nicht ganz leicht gefallen, den richtigen Aufhänger für diese Rede zu finden. Als erstes fiel mir der Satz ein: „Man kann sich jeden Tag aufs Neue entscheiden zwischen Stress und Gelassenheit!“ Die Erfahrungen haben mir aber gezeigt, dass dies leider nicht immer so stimmt. Dann dachte ich an den Theologen und Philosophen Kierkegaard: „Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.“
Zur 1. Bildungsmesse der Initiative jazubi (6.12.2007)
Die Zukunft junger Menschen ist unmittelbar mit der Zukunft unserer Region verbunden. Das heißt: Wenn ihr gut auf eure Ausbildungsplätze vorbereitet werdet, auf eine geeignete Fachschulausbildung oder für ein Hochschulstudium, dann sind auch die Unternehmen und die Region insgesamt viel besser für den Wettbewerb aufgestellt.
Zum Gastpiel des Fontane-Ensembles in der Landesvertretung (12.11.2007)
Was wäre die Mark ohne Theodor Fontane? Er hat mit seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg wie kein anderer Schriftsteller die Wahrnehmung der Region geprägt. Die Erwartungen der Menschen, die heute die Mark Brandenburg bereisen, sind durchdrungen von den Geschichten, die Fontane überliefert hat.
Rede vor dem Wirtschaftsausschuss des brandenburgischen Landtages (7.11.2007)
Die Fontanestadt Neuruppin sieht nicht nur auf eine 750-jährige Tradition zurück, sie kann auch mit Fug und Recht von sich behaupten, dass sie schon seit dem Mittelalter trotz aller geschichtlichen Irrungen und Wirrungen immer das bedeutende Zentrum im Nordwesten Brandenburgs gewesen ist. 33.000 Einwohner – diese Zahl ist seit 1990 fast konstant – und das hat Gründe.
Grußwort zum Landestag der Jugendkunstschulen (28.10.2007)
Geschichte kreativ! heißt der Kunst- und Geschichtsworkshop im Rahmen des Landesjugendkunstschultages 2007 in Neuruppin. Dort erforschen Kinder und Jugendliche jene Spuren, die Menschen in der Geschichte hinterlassen haben: Träume, Hoffnungen, Befürchtungen, Beziehungen, Alltag oder Ausnahmezustand.
Grußwort zum 8. Innenstadtforum Brandenburg (22.10.2007)
Die demographische Entwicklung macht auch vor Kommunen wie Neuruppin nicht halt, wenn wir auch eine annähernd stabile Entwicklung zu verzeichnen haben: 6,1 Prozent mehr Geburten im Jahr 2006 gegenüber 2005 und das kombiniert mit einem vergleichsweise geringen Rückgang der Bevölkerung von lediglich 5,7 Prozent seit 1991.
Eröffnungsrede zum 1. jazubi Bildungsgipfel (21.09.2007)
Wir lesen es nicht nur jeden Tag in den Zeitungen und Statistiken, sondern spüren es im betrieblichen Alltag: Der Mangel an qualifizierten Fachkräften rauscht nicht mit großen Schritten auf uns zu – er ist schon längst da. In meinen Gesprächen mit den Unternehmerinnen und Unternehmern im Ruppiner Land höre ich immer häufiger den Satz: „Ich finde einfach keinen guten Ingenieur.“
Einweihung des neuen evangelischen Schulgebäudes (13.09.2007)
Die Fontanestadt hat eine vielfältige und große Bildungslandschaft. Zwölf Schulen helfen schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen in Neuruppin beim Erwerb jener Ausgangsbasis, die heute wichtiger für den Start ins Leben geworden ist als je zuvor: die Allgemeinbildung. Drei Neuruppiner Schulen stehen in freier Trägerschaft – das ist eine gute Quote.
Eröffnung der 22. Fachkommission Städtebau (12.09.2007)
Herzlich Willkommen in der Geburtsstadt von Theodor Fontane und des großen preußischen Baumeisters Karl-Friedrich Schinkel. Ich möchte Ihnen im Namen aller Neuruppinerinnen und Neuruppiner dafür danken, dass Sie unsere Stadt als Tagungsort der 22. Sitzung der Fachkommission Städtebau bestimmt haben.
Grußwort des Bürgermeisters an die Partnerstadt Babimost (30.08.2007)
Zunächst möchte ich Ihnen meine herzlichen Grüße aus der Fontanestadt Neuruppin senden, verbunden mit dem Bedauern, dass ich an diesem Wochenende aus wichtigen Gründen nicht bei Ihnen sein kann. Ich versichere Ihnen aber, dass ich Sie so schnell wie möglich wieder besuche.
Bund der Vertriebenen: Grußwort des Bürgermeisters zum Jubiläum des Kreisverbandes (22.07.2007)
Heimat ist Menschenrecht lautet das Leitwort für den Bund der Vertriebenen im Jahr 2007. Opfer völkerrechtswidriger Vertreibungen, die ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben, müssen auch mehr als 60 Jahre nach dem Vorgang die nötige, gesamtgesellschaftliche Solidarität erfahren. Dazu ist eine Organisation wie der Bund der Vertrieben unerlässlich.
Grußwort des Bürgermeisters zum 200. Geburtstag Ferdinand von Quasts (22.06.2007)
Wir erleben heute eine Renaissance der Persönlichkeit des Ferdinand von Quast. Denn welche Person der Geschichte kann schon von sich behaupten, das Handwerk ganzer Generationen so nachdrücklich beeinflusst zu haben, ohne dass dessen Stifte und Gesellen wirklich wussten, wer ihr Lehrmeister eigentlich ist?
Grußwort des Bürgermeisters zum Ausbau der Rosa-Lxemburg-Schule (01.06.2007)
Ich freue mich ganz besonders, dass die Rosa-Luxemburg-Schule in den nächsten Monaten zu einer modernen Ganztagsschule ausgebaut werden kann. Ein ganz erheblicher Teil der Finanzierung wird durch das Land Brandenburg geschultert, insgesamt 500.000 Euro. Dafür mein herzlicher Dank an Sie, sehr geehrter Herr Jungkamp.
Zur Gründung des Neuruppiner Bündnisses für Familie (23.05.2007)
Inzwischen ist bundesweit das 400. Bündnis für Familie gegründet worden. Nach Information des zuständigen Bundesministeriums sind weitere 230 in Planung. Ziel ist die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und mehr Familienfreundlichkeit, zum Beispiel durch einen besseren Wiedereinstieg in den Beruf nach der Elternzeit, durch flexiblere Kinderbetreuung und noch familienfreundlichere Betriebe.
Grußwort des Bürgermeisters zum Internationalen Museumstag (20.05.2007)
Zunächst einmal gilt Ihnen, sehr geehrte Frau Ministerin, und dem Museumsverband des Landes mein ganz besonderer Dank dafür, dass der 30. Internationale Museumstag heute für ganz Brandenburg von Neuruppin aus eröffnet werden kann. Ich darf das als Zeichen Ihrer Wertschätzung für die Arbeit deuten, die in den vergangenen Jahren im Museum Neuruppin geleistet worden ist.
Grußwort des Bürgermeisters zur Übergabe der Erich-Arendt-Stele (15.04.2007)
Neben den großen Neuruppiner Söhnen Theodor Fontane und Karl-Friedrich Schinkel gibt es weitere, deren Namen und Wirken eng mit unserer Stadt verbunden sind und die es verdient haben, deutlicher in den Vordergrund gerückt zu werden.
Rede des Bürgermeisters zum Sommerfest der Wirtschaft (23.06.2006)
„Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen.“ Ausgehend von diesem Zitat des US-amerikanischen Unternehmers Henry Ford hielt Bürgermeister Jens-Peter Golde im Beisein des brandenburgischen Wirtschaftsministers eine beachtete Rede vor rund 300 Gästen beim 7. Sommerfest der Neuruppiner Wirtschaft.
Grußwort des Bürgermeisters zur 750-Jahr-Feier (31.05.2006)
Liebe Besucher der Fontanestadt, liebe Neuruppinerinnen und Neuruppiner, ein 750ster Geburtstag ist ein außergewöhnliches Ereignis, denn es hebt sich von früheren Jubiläen ab. Deshalb feiern wir die Verleihung des Stendaler Stadtrechtes vor 750 Jahren mit vielen Veranstaltungen und Festen verteilt über das ganze Jahr 2006.
Rede des Bürgermeisters zur Verleihung des ADAC-Bundespreises (04.05.2006)
Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts und besonders in den 20er Jahren genoss die Stadt
Neuruppin schon einmal den Ruf eines Luftkurortes an einer malerischen Seenlandschaft – gelegen auf dem direkten Weg zwischen der damaligen Reichshauptstadt Berlin und der großen Hafenstadt Hamburg ...
Vollständige Rede als PDF-Datei
Kombinierte Lärmminderungs-/Luftreinhalteplanung im Land Brandenburg: Modellprojekt Fontanestadt Neuruppin
Rede des Bürgermeisters zum Jubiläum "200 Jahre Pfarrkirche" (23.03.2006)
Sehr geehrte Festgäste, verehrte Förderer der Pfarrkirche St. Marien, liebe Neuruppinerinnen und Neuruppiner, ich möchte Sie alle ganz herzlich willkommen heißen in diesem ehrwürdigen Haus, das seit 200 Jahren das Symbol für den Wiederaufbau unserer Stadt verkörpert. Auf den Tag genau vor 200 Jahren haben die Kirchenglocken von St. Marien die lutherische und die reformierte Gemeinde zum ersten Gottesdienst in dieses Haus geladen ...
Grußwort des Bürgermeisters zum Jubiläum "750 Jahre Stadtrecht" (08.03.2006)
Sehr geehrte Freunde und Förderer der Fontantestadt Neuruppin, liebe Bürgerinnen und Bürger, wenn wir die Ursachen für eine Entwicklung genau zu kennen glauben, dann untermauern wir es gern mit den Worten: „Dafür gibt es handfeste Gründe …“ Im wahrsten Sinne des Wortes handfest war auch der Grund für die positive Entfaltung von Neuruppin im Spätmittelalter ...
Jahresempfang des Bürgermeisters (20.01.2006)
Etwa 600 Bürgerinnen und Bürger trafen sich in der Pfarrkirche St. Marien zum diesjährigen Neujahrsempfang des Bürgermeisters . Ins Zentrum seiner Rede stellte Stadtchef Jens-Peter Golde die Bürger des künftigen Zeitalters "civibus aevi futuri" und forderte im Jahr des 750-jährigen Stadrechts das bürgerschaftliche Engagement aller Beteiligten ein ...



