NEWS

Max Mahlow im Kunstraum Neuruppin

5. September - 3. Oktober 2021

Kunstraum Neuruppin

Max Mahlow

HOCH HINAUS


Nach einer längeren, coronabedingten Pause will der Kunstraum Neuruppin nun Ausstellungen nachholen, die schon seit einiger Zeit geplant waren.

Ab Sonntag, dem 5. September, wird Max Mahlow aus Berlin unter dem Titel "Hoch Hinaus" Werke zeigen, die er zum großen Teil speziell für diesen Anlass angefertigt hat. Die Ausstellung dauert bis zum 3. Oktober und hat die in der Galerie üblichen Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonnabend 15 bis 18 Uhr und Sonntag/Feiertag 11 bis 13 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.

Die Eröffnung am 5.9.ab 12 Uhr unter Anwesenheit des Künstlers kann unter den gegebenen Umständen nicht wie im gewohnten Rahmen ablaufen. Es  kann immer nur eine begrenzte Anzahl an Besucherinnen und Besuchern eingelassen werden, so dass mit Wartezeiten zu rechnen ist. Die aktuellen gesetzlichen und hygienischen Vorschriften müssen eingehalten werden; unter anderem gelten Masken- und Abstandspflicht in der Galerie. Alle Gäste müssen sich in ein Kontaktformular eintragen und sich als geimpft, genesen oder aktuell negativ getestet ausweisen können.

Max Mahlow wurde am 19. Februar 1955 in Berlin geboren.
Er studierte Malerei an der jetzigen HdK Berlin beim Düsseldorfer Künstler Herbert Kaufmann, bei dem er auch Meisterschüler wurde. Seitdem arbeitet er freischaffend in Berlin.
1989 war er mit dem Cité Internationale des Arts - Stipendium des DAAD und des Deutschen Innenministeriums für ein halbes Jahr in Paris. Dieser Aufenthalt hat ihn und seine Kunst ebenso geprägt wie in der Folge zahlreiche Reisen nach Asien, insbesondere nach China, Korea und Japan.

Seine Intentionen fasst der Künstler selbst so zusammen: 'So wie Kurt Schwitters immer allen Leuten, die es nicht hören wollten, verkündete: "Übrigens, ich nagele nämlich meine Bilder!", könnte ich sagen: Ich spraye meine Bilder. Mit Spraydosen. Und die Zeichnungen inzwischen auch. Dahinter stehen aber kein Konzept und kein Herkommen aus der Street Art, sondern die Suche nach einer Möglichkeit, realistische und abstrakte Kunst zu machen. Das funktioniert manchmal in einem konzentrierten Bild, manches Mal abstrahiere ich ein zweites Bild, einen Sekundanten, aus den Folien der gegenständlichen Arbeit. Eine eigene Technik hilft mir, gesprayte Pinselstriche gleich in ganzen Clustern aufzutragen.
Meine Themen finde ich auf Wegen und Reisen, ich beobachte einfache Tätigkeiten.'

Besonders hinweisen möchte ich Sie auf die parallel zur Ausstellung stattfindende Installation des Künstlers "The Making Of" im Kunstpavillon Ecke Karl-Marx-/Schinkelstraße hinweisen. Hier zeigt Max Mahlow - ohne Öffnungszeiten und Beschränkungen - Materialien und Arbeitsweisen, mit denen seine Arbeiten enstanden sind, wie sie im Kunstraum Neuruppin gezeigt werden.


Corona-News für Kulturschaffende

Änderungen ab 28.08.2021:

Das Brandenburger Kabinett hat heute mit nur wenigen Änderungen die Corona-Umgangsverordnung aktualisiert sowie deren Verlängerung um vier Wochen festgelegt.

Die Personenobergrenzen werden angepasst. Ab 13. September gilt eine Testpflicht ab einer durchgehenden 7-Tage-Inzididenz von 20 für:

- Veranstaltungen unter freiem Himmel mit mehr als 500 Teilnehmern und für

- Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter in geschlossenen Räumen mit mehr als 100 Teilnehmern.

In den meisten Bereichen gilt bei einer 7-Tage-Inzidenz über 20 ab fünf aufeinander folgenden Tagen die 3-G-Regel (geimpft, getestet, genesen).

Von der Testpflicht sind neben Geimpften und Genesenen auch Schülerinnen und Schüler ausgenommen, die in der Schule regelmäßig zweimal die Woche getestet werden.


Folgende Neuerungen ergeben sich seit dem 1. August für:

  • Museen, Gedenkstätten und Archive

    • Für die Einrichtungen wurde analog der Theater-, Konzert- und Opernhäuser die Möglichkeit eröffnet, den Abstand zwischen festen Sitzplätzen auf bis zu 1 Meter zu verringern. In geschlossenen Räumen gilt dementsprechend die Tragepflicht für medizinische Masken nicht, soweit sich Besucherinnen und  Besucher auf festen Sitzplätzen aufhalten und ein Abstand von mindestens 1 Meter gewahrt wird (§ 18 Absatz 1 Nummer 3 und Nummer 4 a).

  • Theater und Konzert- und Opernhäuser

    • Erweiterung der zulässigen Zahl der Besucherinnen und Besucher: 1000 + 50 % der über 1000 hinausgehenden Besucherkapazität (z. B. eine Besucherkapazität von 3000 bedeutet 2000 zulässige Gäste (1000 + 50 % von 2000), § 18 Absatz 2 Nummer 2)  
    • keine Testnachweispflicht für Veranstaltungen unter freien Himmel mit bis zu 750 gleichzeitig teilnehmenden Besuchern und Besucherinnen ( § 18 Absatz 2 Nummer 3)
    • bisherige Abstandregelungen und die Ausnahmen von der Testnachweispflicht bei Unterschreiten einer 7-Tage-Inzidenz von 20  gelten fort (§ 18 Absatz 2 Nr. 5 und 8 a, § 5 Absatz 3)

  • Soziokulturelle Zentren, Diskotheken, Clubs und ähnliche Einrichtungen, soweit sie Tanzlustbarkeiten abhalten

    • 7-Tage-Inzidenz unter 35:  die zulässige Zahl der Besucherinnen und Besucher beträgt 1000 + 50 % der über 1000 hinausgehenden Besucherkapazität (Berechnung s.o., § 20 Absatz 1 Nummer 2)
    • 7-Tage–Inzidenz über 35: die zulässige Zahl der Besucherinnen und Besucher beträgt 1000 + 50 % der über 1000 hinausgehenden Besucherkapazität, jedoch gilt eine absolute Höchstgrenze von 5.000 gleichzeitig teilnehmenden Gästen (§ 20 Absatz 3)
    • generelle Testnachweispflicht unter freiem Himmel wie auch in geschlossenen Räumen unabhängig von der Inzidenz (§ 20 Absatz 1 Nummer 3)
    • die flächenbezogene Personenbeschränkung von einem Gast pro 10 m² in geschlossenen Räumen bleibt bestehen (§ 20 Absatz 1 Nummer 5 a)

  • Soziokulturelle Zentren, Clubs und ähnliche Einrichtungen, soweit sie sonstige Veranstaltungen durchführen

    • 7-Tage-Inzidenz unter 35:  die zulässige Zahl der Besucherinnen und Besucher beträgt 1000 + 50 % der über 1000 hinausgehenden Besucherkapazität (Berechnung s.o., § 8 Absatz 1 Nummer 2)
    • 7-Tage–Inzidenz über 35: die zulässige Zahl der Besucherinnen und Besucher beträgt 1000 + 50 % der über 1000 hinausgehenden Besucherkapazität, jedoch gilt eine absolute Höchstgrenze von 5.000 gleichzeitig teilnehmenden Gästen (§ 8 Absatz 2)
    • Ausnahme von der Testnachweispflicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 750 gleichzeitig teilnehmenden Besucherinnen und Besuchern sowie generell bei Unterschreiten einer 7-Tage-Inzidenz von 20 (§ 8 Absatz 1 Nummer 3, § 5 Absatz 3)
    • bisherige Abstandsregelungen gelten fort (§ 8 Absatz 1 Nummer 5 und 6 b)

  • Festivals (Musik- und Tanzveranstaltungen, bei denen in der Regel während mehrerer Tage im Rahmen eines bestimmten Ablaufprogramms Darbietungen von Künstlerinnen und Künstlern erfolgen)  

    • 7-Tage-Inzidenz unter 35:  die zulässige Zahl der Besucherinnen und Besucher beträgt 1000 + 50 % der über 1000 hinausgehenden Besucherkapazität, jedoch gilt eine absolute Höchstgrenze von 7.000 gleichzeitig anwesenden Gästen (Berechnung s.o., § 20 Absatz 2)
    • 7-Tage–Inzidenz über 35: die zulässige Zahl der Besucherinnen und Besucher beträgt 1000 + 50 % der über 1000 hinausgehenden Besucherkapazität, jedoch gilt eine absolute Höchstgrenze von 5.000 gleichzeitig teilnehmenden Gästen (§ 20 Absatz 2 und 3)
    • generelle Testnachweispflicht unter freiem Himmel wie auch in geschlossenen Räumen unabhängig von der Inzidenz (§ 20 Absatz 1 Nummer 3)
    • es gilt eine flächenbezogene Personenbeschränkung von einem Gast pro 10 m² in geschlossenen Räumen (§ 20 Absatz 2 und 1 Nummer 5 a)

  • Künstlerische Ensembles

    • Die bisherige Sondervorschrift für das Proben von künstlerischen Ensembles in geschlossenen Räumen wurde auf Amateurensembles beschränkt und um die künstlerische Auftrittstätigkeit der Amateurensembles erweitert ( § 19). Bei der Erstellung und Fortschreibung der individuellen Hygienekonzepten für die professionellen Ensembles gemäß § 6 Absatz 1 sind die Anforderungen des § 19 somit nicht mehr zu berücksichtigen.  

  • Musik- und Kunstschulen und sonstige außerschulische Bildungseinrichtungen

    • Das Abstandgebot gilt nicht mehr.
    • Als Testnachweis ist nun für alle Einrichtungen – unabhängig von ihrer Trägerschaft - auch eine von der getesteten Person oder, sofern diese nicht volljährig ist, von einem Sorgeberechtigten unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines ohne fachliche Aufsicht durchgeführten PoC-Antigen-Tests zur Eigenanwendung (Selbsttest) zulässig. Wie bisher gilt die Testnachweispflicht erst ab einer 7 Tage-Inzidenz von 20. (23 Absatz 2, § 5 Absatz 3)
    • Der Gruppenunterricht im Bereich Gesang und Blasinstrumente ist wieder zulässig. Das erweiterte Abstandgebot von 2 Metern bleibt in diesen Fällen bestehen (§ 23 Absatz 3).

Quelle: MWFK Brandenburg

Pressemitteilung vom 28.07.2021

Aktuelle Corona-Verordnung Brandenburg


100 Jahre Gildenhall – Veranstaltungen zum Gründungstag der Siedlung Gildenhall

Mit zwei Veranstaltungen möchte das Museum Neuruppin am 7. August 2021 an die Gründung der Siedlung Gildenhall vor 100 Jahren erinnern und lädt alle Interessierten herzlich ein!

 

Die Siedlung Gildenhall entstand ab 1921 am Ostufer des Ruppiner Sees. Der Berliner Zimmer- und Baumeister Georg Heyer kaufte 1920 eine stillgelegte Ziegelei sowie das umliegende Gelände. Er errichtete ein Sägewerk, eine Zimmerei und eine Bautischlerei sowie für sich selbst ein Wohnhaus. Seinem Siedlungsaufruf folgten Handwerker:innen und Künstler:innen unterschiedlicher sozialer Herkunft, die sich ebenfalls in Gildenhall niederließen. In diesem Siedlungsprojekt verband sich moderne Architektur mit lebensreformerischen Wohn- und Arbeitsidealen. Einige der Handwerker:innen hatten in Weimar am Bauhaus studiert und brachten dessen handwerkliche Selbstverständnis und Gestaltungs-Prinzipien in Gildenhall ein. Sie organisierten sich als Genossenschaft und verwirklichten ein alternatives Lebens- und Wirtschaftskonzept. Doch der Anspruch auf hohem handwerklichem Niveau seriell zu produzieren, ließ sich in wirtschaftlich schwieriger Zeit nicht aufrechterhalten: Von den ursprünglich 19 beteiligten Werkstätten existierten 1931 nur noch vier. Die Weltwirtschaftskrise hatte die ambitionierte Siedlungsutopie zum Scheitern gebracht.

LESUNG

Am 7.8.1921 wurde im neu entstehenden Gildenhall Richtfest gefeiert. Vor den Gästen verlas der Berliner Unternehmer Georg Heyer den Gründungsaufruf zur Freilandsiedlung Gildenhall e.V.: ein sozial-, kunst- und kulturgeschichtlich interessantes Projekt startete mit einem bunten Sommerfest. 100 Jahre später hat Evelyn Dieckmann, die Enkelin des Gründers von Gildenhall eine Biografie ihres Großvaters Georg Max Heyer geschrieben. Sie stellt ihr Buch „Nun muss es bleiben ein Traum.“ erstmalig in Neuruppin vor. Die Lesung findet um 14 Uhr auf dem Schulhof der Grundschule Gildenhall statt.

Musikalisch untermalt wird die Lesung von Anette Schellenberg, Katja Schmidt und Katrin Dörnbach. Sie spielen schwedische Traditionals sowie russische Weisen und Walzer auf zwei Nyckelharpor und Gitarre.

Der Eintritt ist frei.

Wir empfehlen wetterfeste Kleidung mitzubringen, da die Lesung auch bei Regen im Freien veranstaltet wird. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten.

WORKSHOP

Die erste Idee des Gründers Georg Max Heyer ging davon aus, dass in Gildenhall vornehmlich Holz verarbeitet werden sollte. Die kunsthandwerklichen Objekte von Eberhard Schrammen (Drechsel-Werkstatt) und Walter Voigt (Möbelbau) geben Zeugnis von der hohen Qualität der Gildenhaller Produkte. Am 7.8.2021 wenden wir uns dem gleichen Werkstoff zu. In einem Workshop schnitzen Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren Holzschalen mit dem Holzbildhauer Benjamin Schulte. Der kostenlose Workshop beginnt um 11 Uhr im Museum Neuruppin.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten.

Anmeldung

Zur Lesung in der Grundschule Gildenhall sowie zum Workshop bis zum 5.8.2021 (per Email infomuseum-neuruppinde oder per Telefon (03391/355 5100)

Es gelten die üblichen Hygieneregeln und -maßnahmen.


Weitere Lockerungen im Kulturbereich

Folgende Regelungen gelten ab dem 16.06.2021:

Testnachweis:

Befreiung von der Testpflicht für geimpfte Personen

Veranstaltungen:

Veranstalterinnen und Veranstalter haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen:

1. die Beschränkung der Personenzahl auf höchstens 1 000 gleichzeitig teilnehmende Besucherinnen und Besucher,

2. das Erfassen von Personendaten aller Besucherinnen und Besucher in einem Kontaktnachweis nach § 4 zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,

3. die Einhaltung des Abstandsgebots, mit der Möglichkeit, dass der Abstand zwischen festen Sitzplätzen auf bis zu 1 Meter verringert werden kann,

4. in geschlossenen Räumen

a) den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft,

b) das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen; die Tragepflicht gilt nicht für Personen, die sich auf einem festen Sitzplatz aufhalten, sofern zwischen den Sitzplätzen der Mindestabstand von 1 Meter eingehalten wird,

c) bei Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter die Zutrittsgewährung nur für Besucherinnen und Besucher, die einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen.

Abweichend von Satz 1 Nummer 1 kann das zuständige Gesundheitsamt auf Antrag in besonderen Einzelfällen Ausnahmen von der Personengrenze zulassen, sofern keine zwingenden infektiologischen Gründe entgegenstehen. Dies kommt insbesondere in Betracht bei Veranstaltungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerberinnen und Bewerber nach den jeweiligen Wahlgesetzen für bevorstehende Wahlen.

Hier finden Sie die aktuelle Brandenburger Eindämmungsverordnung

Aktuelle Corona-Infos der Stadtverwaltung



Landessonderprogramm zur Kofinanzierung von Bundesprogrammen

Unterstützung bei fehlendem Eigenanteil

Das MWFK unterstützt Kulturschaffende bei der Finanzierung des geforderten Eigenanteils bei Beantragung von Bundesprogrammen:

"Um den Kulturbetrieb zu erhalten, hat die Bundesregierung im Sommer 2020 u.a. das Programm „NEUSTART.KULTUR“ aufgelegt. Dieses wird im Jahr 2021 fortgeführt.

Die zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie aufgelegten Bundesprogramme erfordern eine Kofinanzierung der Antragstellenden. Auf Antrag kann gemäß der Richtlinie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg zur Kofinanzierung von Bundesprogrammen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie dieser Kofinanzierungsanteil übernommen werden, wenn er nicht durch Eigen- oder Drittmittel des jeweiligen Antragstellenden sichergestellt werden kann." (Quelle)

Antragstellung ist noch bis zum 30.10.2021 möglich.


Fontane-Escape-Room wieder geöffnet!

Nach dem großen Erfolg im Fontanejahr und langer Corona-Pause kann endlich wieder der Neuruppiner Escape-Room zu Theodor Fontane besucht werden.

Ein Highlight des Fontane-Jahres 2019 war sicherlich der Fontane-Escape-Room im Vorderhaus des Stadtgartens am Rheinsberger Tor in Neuruppin. Hunderte Brandenburger Schülerinnen und Schüler waren damals im Rahmen des Schülerbesuchprogramms „Dem Wort auf der Spur“ nach Neuruppin eingeladen. Besonders begeistert waren die jungen Gäste von den vertrackten Rätseln im Escape-Room, in dem sie direkt in die Zeit Fontanes versetzt wurden.

Wenn also etwas so gut ankommt, ist es doch schade, dieses nicht dauerhaft anzubieten – so dachten die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung Neuruppin, die Anbieterin des Escape-Games ist. Nach dem Ende des Fontanejahrs musste der vielgenutzte Raum etwas auf Vordermann gebracht werden, dann sollte es wieder losgehen mit dem Spielspaß. Leider machte die Corona-Pandemie diesen Plänen wie so vielem anderen einen Strich durch die Rechnung.

Nun also, mit dem Beginn des neuen Schuljahres, erfolgt die erneute Neueröffnung des Fontane-Escape-Rooms. Drei siebte Klassen aus Nauen hatten schon ihren Termin im 19. Jahrhundert in Fontanes Arbeitszimmer und auch eine Berliner Schule hat sich schon angemeldet.

Zwar ist das Escape-Game im Rahmen eines Projekts, welches sich an Schülerinnen und Schüler richtete, konzipiert worden, jedoch haben auch erwachsene Besucherinnen und Besucher ihren Spaß – vielleicht eine Idee für die nächste Weihnachtsfeier.

Das Spiel selbst ist so flexibel und differenziert gestaltet, dass es sowohl Schulgruppen von der ersten Klasse bis zu den Abiturjahrgängen als auch kleinere Einzelgruppen nutzen können.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website www.demwortaufderspur.de oder erhalten Sie bei Frau Sonja Linde, sonja.lindestadtneuruppinde, 03391 355 620.

Übrigens: Es werden noch Honorarkräfte gesucht, die die meist jugendlichen Gäste durch das Escape-Spiel leiten. Wenn Sie daran Interesse haben, Erfahrungen mit Schüler-Gruppen und vormittags Zeit haben, melden Sie sich einfach unter dem oben angebenen Kontakt.


Subskriptionsexemplare erhältlich!

Schinkel und Fontane begegnen sich in Graphic Novel

Die Marke „Fontanestadt“ steht für eine reiche und vielfältige Kulturstadt mit allen Facetten. Sie beinhaltet viel mehr als Fontane! Selbstverständlich gleichrangig sind Karl Friedrich Schinkel und viele weitere Persönlichkeiten, gegenwärtige Kunst- und Kulturakteurinnen und -akteure sowie historische Ereignisse und kulturelle Orte.

Die zwei herausragenden Persönlichkeiten Fontane und Schinkel begegnen sich in der Graphic Novel „Lieber Fontane! Lieber Schinkel!“ (hendrik Bäßler verlag, Berlin) erstmalig direkt. Auf sehr anschauliche Weise schafft es der Künstler Rainer Ehrt zusammen mit dem Journalisten Reinhard Wahren, die beiden in Bild und Text ihre Geburtsstadt zu erkunden zu lassen. Diese großartige Idee unterstützt die Stadt Neuruppin mit dem Vorabkauf von 100 Exemplaren zur Vorfinanzierung der Publikation. Damit sich die beiden tatsächlich im Buch begegnen können, bedarf es weiterer Vorbestellungen, die bis zum 9. Oktober 2021 zum Subskriptionspreis von 12,80 € erworben werden können. Ab der Veröffentlichung am 10. Oktober 2021 kostet das Buch 16,80 €.

Das Buch-Projekt wurde von der Karl Friedrich Schinkel Gesellschaft e.V. initiiert und wird von der Fontanestadt Neuruppin begleitet.

Im Rahmen der Schinkel-Preisverleihung der Stadt Neuruppin am 10. Oktober 2021 in der Kulturkirche wird das Buch dem Publikum vorgestellt. Begleitend wird eine Ausstellung des renommierten Künstlers Rainer Ehrt mit Werken aus dem Buch eröffnet. Die Ausstellung wird bis zum 30. Dezember 2021 in der Kulturkirche präsentiert und damit mit der Fontane-Kulturpreisverleihung beendet.

Unterstützen Sie den Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen Fontane und Schinkel!

Wenn Sie das Buchprojekt fördern möchten, nutzen Sie das Formular.