Mobilitätskonzept für die Förderung des Umweltverbundes auf der Karl-Marx-Str.

Das Mobilitätskonzept soll als Vorschalt-Studie für den Umbau der Karl-Marx-Str. zu einer Umweltverbundtrasse dienen. Daraus werden Hinweise zu Gestaltungs- und verkehrslenkenden Maßnahmen gegeben.


Die spätere Umsetzung wird zu einer nachhaltigen Verbesserung innenstädtischer Lebensqualität führen. Unter diesem Aspekt wird das Mobilitätskonzept auch durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union gefördert.

Das Mobilitätskonzept ist Bestandteil des Stadt-Umland-Wettbewerbs innerhalb der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Freiraum Ruppiner Land

Ziele des Projektes

Mit diesem Projekt soll der Umstieg auf umweltfreundliche Verkehre im Innenstadtbereich erleichtert werden. Die in den Planungsintentionen des Projektes bewusste und gewollte Unterstützung des Umweltverbundes, soll mittel- und langfristig dazu beitragen, den Lärmpegel und den CO2-Ausstoss gegenüber der Ausgangslage zu mindern. Eine solche „Bevorrechtigung“, bereits aus dem Planungsprozess heraus zu verfolgen, ist für die spätere Realisierung des Projektes, eine effektive und kostengünstigste Möglichkeit, diese Emissionen dauerhaft auf niedrigem Niveau zu halten. Im Ergebnis sollen für den Öffentlichen Personennahverkehr(ÖPNV), für Radfahrer und Fußgänger, die zusammen den Umweltverbund bilden, sowie für den motorisierten Individualverkehr (MIV) die nachhaltigsten Optionen zur Aufteilung des vorhandenen Verkehrsraumes für alle Verkehrsarten gefunden werden. Barrierefreie und der Verkehrssicherheit dienende Varianten haben dabei erste Priorität.
Am Verknüpfungspunkt Rheinsberger Tor soll der Umstieg zwischen Bahn-, Bus- und Radfahrern sowie Fußgängern erleichtert und verbessert werden. Hierfür werden die verschiedensten Lösungsansätze gesucht. Beispielsweise durch Anpassung der Infrastruktur oder auch durch verbesserte Verkehrsangebote wie Abstellanlagen für Fahrräder, die Verkehrsführung der Buslinien usw., immer vor dem Hintergrund, den Nutzern ein sicheres und gutes Vorankommen zu ermöglichen.
Das Konzept betrachtet den Abschnitt der Karl-Marx-Str. zwischen dem Fontaneplatz und dem Rheinsberger Tor.
Für die Erarbeitung des Mobilitätskonzeptes wurde das Planungsbüro stadtraum aus Berlin in Arbeitsgemeinschaft mit dem Landschaftsarchitekturbüro Fugmann Janotta Partner beauftragt. Das Konzept soll zum Ende des Jahres 2018 vorliegen.

Kontakt

Markus Schwarzenstein
Amt für Stadtentwicklung
Tel.: 03391 355-729
Fax: 03391 355-788
Mail: markus.schwarzensteinstadtneuruppinde