Fontanestadt Neuruppin

Soziale Stadt

... in der Fontanestadt Neuruppin

 

Das Wohngebiet WK I – III rund um die Heinrich-Rau-Straße stellt für ca. 8500 Neuruppiner ihr Zuhause dar. Nach der Wende begann eine beispielhafte Aufwertung der drei DDR-Plattenbauquartiere. Bereits seit 1993 werden durch das Städtebauförderprogramm VVN (Wohnumfeldverbesserung, bis 2006) bauliche Maßnahmen in Millionenhöhe gefördert. Betreut wird der Prozess seit dieser Zeit durch den Ansprechpartner Herrn Matthias Frinken, seit 2004 im Stadtteilbüro im Bürgerhaus Krümelkiste im WK III.Die wichtigsten Projekte, die mit diesem Städtebauförderprogramm realisiert werden konnten, waren:

Umgestaltungen mehrerer Wohnhöfe in allen drei WK`s, z.B. an der Junckerstraße, der Hermann-Matern-Straße, der Otto-Grotewohl-Straße.

  • Umgestaltung und Öffnung von zwei Schulhöfen mit Spiel- und Sportanlagen: Karl-Liebknecht–Schule und Schinkelgymnasium.

  • Umgestaltung öffentlicher Grünflächen und Neubau von Spielplätzen, z.B. entlang der Heinrich-Rau-Straße und an der Hermann-Matern-Straße

  • Einrichtung einer inzwischen überregional bekannten Skaterbahn

  • Unterstützung einer großen Zahl von Aktivititäten der Wohnungswirtschaft mit Kleinteiligen Maßnahmen.

Parallel dazu haben die Wohnungsunternehmen, insbesondere die Städtische Wohnungsbaugesellschaft NWG mbH und die Wohnungsbaubenossenschaft Karl-Friedrich-Schinkel, in erheblichem Umfang Wohnungen instand gesetzt und modernisiert sowie mehr und mehr auch Aufzüge angebaut.

Ende 1999 wurde das Gebiet in das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Das wichtigste Schlüsselprojekt war zunächst der Umbau der seit 1996 leer stehenden Kita „Krümelkiste“ in ein stadtteilbezogenes Bürgerhaus im WK III (Wohnkomplex III). Es konnte in 2005 eröffnet werden. Hier sind Beratungs- und Bildungseinrichtungen, ein Jugendclub, ein Anwohnercafé und das Stadtteilbüro untergebracht. Kurz nach Fertigstellung wurden die Angebote des Frauen- und Familienzentrums (DFB LV Brandenburg e. V.) als Mehrgenerationenhaus vom BMFSFJ anerkannt. (Flyer Kita „Krümelkiste“)

  

Durch Klick zur "1. Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes"

In 2009 wurde das Integrierte Handlungskonzept (IHK) „Soziale Stadt“ fortgeschrieben und von der StVV beschlossen. Das Konzept-Oberziel lautet: Weiterentwicklung des WK I –- III als generationengerechtes und familienfreundliches Wohnquartier. > zum Integrierten Handlungskonzept

Im Jahr 2014 wurde das Integrierte Handlungskonzept durch ein Verstetigungskonzept für den Bereich von WK I bis III ergänzt.

Plan zum Integrierten Handlungskonzept

Durch Klick zum Plan "1. Fortschreibung Integriertes Handlungskonzept WK I bis III"

Regelmäßig findet ein öffentlich tagender Arbeitskreis Südstadt (WK I-III) statt, häufig direkt in den Räumen von Einrichtungen im Stadtteil. Weitere Beteiligungsangebote werden projektbezogen organisiert. Das Stadtteilbüro im Bürgerhaus „Krümelkiste“ ist täglich besetzt, Sprechstunden Di/Do 9.00 – 12.00 bzw. 13.00 – 18.00 Uhr.

Die aktuellen Themen sind:

  • • Herstellung von Barrierefreiheit in den öffentlichen Räumen und Gebäuden,
  • • Nutzung des ehem. Hortgebäudes Franz-Mehring-Straße, WK III,
  • • Anpassung des Wohnungsbestandes und der Infrastruktur an den demografischen Wandel,
  • • Energetische Modernisierungen,
  • • Erarbeitung eines Verstetigungskonzeptes „Soziale Stadt“
Durch Klick zum Plan Wohnumfeldverbesserung WK I bis III

Die wichtigsten Projekte der Sozialen Stadt waren:•

  • Herstellung eines Rodelhügels am Siedlungsrand (2002)

  • •Umgestaltung des Hofbereiches Junckerstraße im WK I, Anlage des neuen Spielplatzes Junckerburg (2010 - 2011)

  • •Modernisierung und Umgestaltung der Karl-Liebknecht-Grundschule mit Turnhalle im WK III (2007 – 2009) in Kombination mit dem Ganztagsschulprogramm des Landes Brandenburg, (Flyer KLS)

  • •Modernisierung und Nutzungserweiterung der Kita „Kunterbunt“ im WK II (2010 – 2012), in Kombination mit dem Konjunkturpaket II und dem sog. Krippenprogramm, (Flyer Kita „Kunterbunt“) 

  • Herstellung einer barrierefreien Verbindung von der Franz-Maecker-Straße zur Blücherstraße, Erschließung des Wohngebäudes Franz-Maecker-Str. 20 -22 (2011 - 2012)

  • • Kunst im öffentlichen Raum unter Einbeziehung von Schulen und Trägern der Jugendhilfe (2000 – 2010).

    Zur Gesamtübersicht der Maßnahmen 1999-2015 klicken Sie hier

Der Beginn

Ende 1993-2006 wurde das Neuruppiner Plattenbaugebiet mit seinen damals knapp 9.000 Einwohnern in ca. 4.400 Wohnungen in das Bund/Länder Städtebauförderungsprogramm Wohnumfeldverbesserung aufgenommen. Die Ergebnisse sind bemerkenswert. Insgesamt konnten Maßnahmen von mehr als 10 Mio. Euro allein durch dieses Programm im Neubaugebiet investiert werden. Modernisierungsmaßnahmen an den Gebäuden oder die Einrichtung privater Versorgungsbetriebe sind dabei nicht mitgerechnet, diese wurden anders finanziert.
Die  Gestaltung privater Wohnhöfe hat in vielen Bereichen zu erheblichen Verbesserungen in der Wohnqualität geführt. Stellplätze wurden neu geordnet, viele öffentliche Grünflächen wurden gestaltet, z. B. entlang der Heinrich-Rau-Straße. Außerdem wurden Spielplätze geschaffen und Treffpunkte eingerichtet.    
Besondere Akzeptanz finden der Stadtteilpark und die über Neuruppin hinaus bekannte Skateboard-Bahn. Hier finden jährlich Wettkämpfe und Feste statt.
Drei Schulhöfe und mehrere Sportplätze erhielten eine neue Gestaltung und wurden für den Stadtteil geöffnet. Vor allem die Sportanlagen werden intensiv genutzt. Dort befindet sich auch der von EstA betriebene  Bauspielplatz.

Kontakt

Stadtteilbüro in der Krümelkiste
Matthias Frinken
Otto-Grotewohl-Straße 1 A
16816 Neuruppin
Tel.: 03391 510407
E-Mail 1: stadtteilbuero_neuruppint-onlinede
E-Mail 2: frinkenplankontor-hamburgde

 

 

Marion Schier
Amt für Stadtentwicklung
Tel.: 03391 355-724
Fax: 03391 355-788
Mail: marion.schierstadtneuruppinde