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17.09.2019 - Beratung für Betroffene des SBZ/SED-Unrechts in Neuruppin


Plakat zur Bürgerberatung

Beratung für politisch Verfolgte in der Sowjetischen Besatzungszone/DDR
Beratung zur Einsichtnahme in die Stasi-Akten

Die Mitarbeiter der Brandenburgischen Aufarbeitungsbeauftragten bieten Beratungen für Bürgerinnen und Bürger an, die in der Sowjetischen Besatzungszone/DDR gelitten haben und unter anderem durch Maßnahmen des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit als auch der SED-Parteiorgane in ihren Rechten verletzt worden sind.

Darüber hinaus beraten wir Bürger, die an der Aufarbeitung ihres Schicksals in der SBZ/DDR interessiert sind. In Einzelgesprächen können insbesondere Fragen zu folgenden Themen gestellt werden:

- zur Rehabilitierung von SED-Unrecht nach dem Strafrechtlichen, Verwaltungs-rechtlichen und Beruflichen Rehabilitierungsgesetz und sich daraus ergebenden Leistungsansprüchen (Fristverlängerung bis zum 31.12.2019)

- zur Suche nach personenbezogenen Unterlagen, die die politische Verfolgung oder den rechtsstaatswidrigen Eingriff in das Leben des Einzelnen dokumentieren

- zur Anerkennung verfolgungsbedingter Gesundheitsschäden 

- Vermittlung psychosozialer Beratungs- und Hilfsangebote

- zu Ansprüchen Hinterbliebener von Verfolgten

Darüber hinaus können Anträge zur Einsichtnahme in die persönlichen Akten des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit auf Grundlage des Stasi-Unterlagen-Gesetz gestellt werden. Voraussetzung ist die Vorlage eines gültigen Personaldokuments.

Die Beratung richtet sich außerdem an Menschen, die sich mit ihren Erfahrungen und Erlebnissen in der DDR allein gelassen fühlen bzw. sich mit ihrer Rolle im kommunistischen Herrschaftssystem auseinandersetzen wollen.

Die nächste Sprechstunde der Bürgerberater der Aufarbeitungsbeauftragten findet statt

am Dienstag, den 17. September 2019 in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr
in der Stadtverwaltung der Fontanestadt Neuruppin, Karl-Liebknecht-Str. 33/34, Haus A, Ratssaal im DG (Zugang über Aufzug möglich)

Weitere Informationen erhalten Sie bei der brandenburgischen Landesbeauftragten unter 0331/237292-21 und unter www.aufarbeitung.brandenburg.de.