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24.08.2021 – Neuruppiner Stadtwald profitiert von Bundeswaldprämie


Staatssekretär Uwe Feiler, Bürgermeister Nico Ruhle und Stadtförster Stephan Peter (v.l.n.r.) im Gespräch

Staatssekretär Uwe Feiler, Bürgermeister Nico Ruhle und Stadtförster Stephan Peter (v.l.n.r.) im Gespräch

Im Hintergrund zu erkennen - Schäden im Stadtwald bei Kunsterspring

Im Hintergrund zu erkennen - Schäden im Stadtwald bei Kunsterspring

Waldbegang bei Kunsterspring

Waldbegang bei Kunsterspring

Bürgermeister Nico Ruhle und Stadtförster Stephan Peter empfingen am 24. August 2021 Uwe Feiler, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Nachdem die Fontanestadt für ihren Stadtwald aus der sogenannten Bundeswaldprämie 154.000 € erhalten hatte, wollte sich Staatssekretär Feiler vor Ort selbst ein Bild machen.

Stadtförster Peter, der seit 1993 bei der Stadt für den Wald zuständig ist und dabei durch zwei Forstwirte unterstützt wird, berichtete in den Räumlichkeiten des Tierparks Kunsterspring zur Situation des Waldes, bevor es zu einem kleinen Rundgang in den Wald ging.

Der Neuruppiner Stadtwald sei zwar nicht so arg von den Klimaauswirkungen betroffen wie es in anderen Regionen der Fall ist, es gebe aber dennoch merkbare Schäden. Insgesamt umfasse der Stadtwald eine Fläche von 1.545 Hektar, die allerdings kein zusammenhängendes Gebiet darstellt, sondern aus mehreren Teilen besteht. Mit den Mitteln aus der Bundeswaldprämie will Stadtförster Peter zum Teil Voranbauten durchführen, also die nächste Waldgeneration etablieren. Ziel sei es dabei einen Mischwald herzustellen. So sei z.B. geplant im Wald bei Alt Ruppin auf einer Fläche von ca. 3 Hektar unter die großen Kiefern Traubeneiche, Bergahorn, Roteiche und Douglasie zu pflanzen.

Neben der Herstellung von Mischbeständen werden mit den Mitteln der Bundeswaldprämie aber auch Wege hergestellt bzw. instandgesetzt, die laut Stadtförster der Waldbrandvorbeugung sowie dem Holzabtransport dienen und zunehmend auch eine touristische Funktion erfüllen.